Kurzchronik

05.01.1966

Eltern, die ein gleiches Schicksal bedrückt, finden sich zusammen: Ihre Kinder sind anders als die anderen, sie sind „geistig behindert".

24.01.1966

Gründungsversammlung im Mayener Rathaus in Anwesenheit von 94 Personen – Eltern, Freunde und Förderer: Die „Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Kreisvereinigung Mayen e. V.“ wird zur Selbsthilfeorgani- sation von Eltern, die sich nicht damit abfinden wollen, von der Gemeinschaft und dem Gesetzgeber vergessen zu werden.

01.09.1966

Eröffnung eines Sonderkindergartens mit zehn Kindern in zwei Gruppen mit vier geeigneten Betreuungskräften im Kindergarten Herz Jesu, Am Taubenberg in Mayen

01/1977

Die Finanzierung (1,5 Millionen Mark) eigener Räumlichkeiten ist gesichert.

08/1977

Erstellung des Sonderkindergarten-Neubaus auf der Alten Hohl unter BerĂĽcksichtigung modernster Erkenntnisse auf dem Gebiet des Sonderkindergartenbaus

04.09.1978

Die „geistig behinderten“ Kinder beziehen mit ihren Betreuerinnen die neue Tagesstätte mit Therapiebad.

01.12.1978

Einweihung des Neubaus der Sonderkindergarten-Tagesstätte, wo auch erwachsene Menschen mit Behinderungen räumlich provisorisch betreut werden.

1985

Beginn der „Paten- und Partnerschaft Lateinamerika“ durch humanitäre Unterstützung

24.01.1986

20-jähriges Jubiläum der „Lebenshilfe für geistig Behinderte, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.“

1993

Einweihung der Tagesförderstätte für Erwachsene in der Lindenstraße 7, Mayen (in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kindertagesstätte) mit 3 Gruppen, Geschäftsstelle und diversen Therapieräumen, u. a. einem Snoezelenraum

1997

Erweiterungsanbau des Heilpädagogischen Kindergartens für zwei integrative Gruppen und Einführung des neuen pädagogischen Konzepts

1998

Erste integrative Kindergartengruppe

2000

Franz Born wird Ehrenvorsitzender

2001

Zweite integrative Kindergartengruppe

09/2001

Einrichtung einer Außengruppe des Kindergartens St. Josef am Taubenberg in den Räumen der Lebenshilfe

01.08.2003

Frühförderkonzept, das wohnortnah und ambulant Kinder mit Behinderungen und deren Familien von Anfang an unterstützt (inkl. Spielgruppe und Elterntreff)

01.04.2004

Start der Jugendhilfe durch ambulante Hilfen wie Erziehungsbeistand- schaften, Sozialpädagogische Familienhilfen, Betreuungsanweisungen

01.09.2004

Aufnahme der Arbeit „Tagesstrukturierende Maßnahmen für älter werdende und alte Menschen mit Behinderungen“

01.09.2004

Eröffnung der Tagesgruppe für Kinder und Jugendliche, Im Keutel, Mayen

09/2005

„Generationsübergreifende Wohngemeinschaft“, Mayen

10/2005

Gründung des „Kid´s Club“ als Integrationshilfe für Kinder und Jugendliche durch Freizeitgestaltung

04/2006

Einrichtung einer Tagesgruppe der Jugendhilfe in Andernach

08/2006

Dritte integrative Kindergartengruppe

2006

40-jähriges Jubiläum der „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen, Kreisvereinigung Mayen-Koblenz"

24.07.2006

Franz Born verstirbt

20.11.2009

Ewald Wagner verstirbt

11/2009

Richtfest im LebenshilfeHaus

12/2009

Eröffnung der Wohngruppe „Auf dem Werth“

06/2010

Einzug ins LebenshilfeHaus

10/2010

Krippengruppe im LebenshilfeHaus

01/2011

Eröffnung der Wohngruppe „Königsbergstraße“

06.05.2011

Einweihung des LebenshilfeHauses

Namen der Lebenshilfe

1966

Lebenshilfe fĂĽr das geistig behinderte Kind 
Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.

1976

Lebenshilfe fĂĽr geistig Behinderte
Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.

1998

Lebenshilfe fĂĽr Menschen mit geistiger Behinderung
Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.

2004

Lebenshilfe fĂĽr Menschen mit Behinderungen 
Kreisvereinigung Mayen-Koblenz e. V.

Besondere Ehrungen

Franz Born

1983 „Silberne Ehrennadel“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe
1997 „Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz“

Ewald Wagner

2000 „Ehrennadel in Gold“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe
2003 „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“